Case Study Campus Platztor:
Wie der Kanton St.Gallen mit EcoTool nachhaltiges Bauen sichert
Die Universität St.Gallen (HSG) wächst – und mit ihr der Anspruch an eine vorbildhafte Architektur. Beim Wettbewerb für den neuen Campus Platztor stand die Nachhaltigkeit als Leitmotiv über dem gesamten Verfahren. Der Kanton St.Gallen nutzte EcoTool, um sicherzustellen, dass das Siegerprojekt nicht nur gestalterisch, sondern auch ökologisch Massstäbe setzt.
Vorreiter in der digitalen Nachhaltigkeitssteuerung
Der Kanton St.Gallen gehört zu den ersten Anwendern von EcoTool und lässt seine Wettbewerbsverfahren bereits seit Jahren regelmässig durch das Tool begleiten. Ziel ist es, die Klimaziele des Kantons direkt in die Architekturwettbewerbe einzubinden und ökologische Kennwerte von Beginn an als Entscheidungsgrundlage zu nutzen.
Beim Campus Platztor wurde dieser Ansatz konsequent verfolgt, um der HSG als späterer Nutzerin ein Gebäude zu ermöglichen, das zukunftsweisende Forschung und Lehre in einem klimafreundlichen Rahmen vereint.
Das Projekt bietet Platz für rund 3’000 Studierende auf einer Nutzfläche von ca. 15’900 m². Nachdem ein erster Anlauf 2019 abgebrochen wurde, berücksichtigte die neue Ausschreibung die gewonnenen Erkenntnisse und setzte ein verstärktes Augenmerk auf klimafreundliche und wirtschaftliche Lösungen.
Ein Statement für das postfossile Bauen
Der Entwurf von Graber Pulver Architekt:innen wurde von der Jury als beispielhaft für die aktuelle Debatte um das Bauen im postfossilen Zeitalter gewürdigt. Das Projekt überzeugt durch eine einfache Baustruktur in Holzbauweise und eine intelligente Grundrissgestaltung.
Dank EcoTool konnten die Teams bereits während der Ausarbeitung des Entwurfs verschiedene Konstruktionsvarianten prüfen und optimieren.
«Nachhaltigkeit ist für uns kein nachträgliches Add-on, sondern das Fundament unserer Entwurfsmethodik. EcoTool erlaubt es uns, komplexe ökologische Zusammenhänge bereits in der ersten Wettbewerbsphase intuitiv zu erfassen und unsere Konzepte gezielt in Richtung Ressourceneffizienz zu lenken.»
Synergie zwischen Suffizienz und Grosszügigkeit
Der Entwurf schafft den Spagat zwischen ökologischer Suffizienz und räumlicher Grosszügigkeit. Die Jury lobte ausdrücklich die eigenständige Form und den prägenden architektonischen Ausdruck des Projekts.
EcoTool half dabei, diese Qualitäten durch harte Fakten in der Ökobilanz zu stützen und die Wirtschaftlichkeit mit dem Klimaschutz in Einklang zu bringen.
«EcoTool ist einfach in der Handhabung und ermöglicht den Architektenteams, bereits im Entwurf wertvolle Erkenntnisse zu nachhaltigen Bauweisen zu gewinnen. Das führt für uns als Bauherrschaft zu qualitativ hochwertigen Einreichungen, die unseren hohen Anspruch an das postfossile Bauen vorbildhaft erfüllen.»
Fazit: Architektur für die nächste Generation
Mit dem Campus Platztor beweist der Kanton St.Gallen einmal mehr, dass Grossbauprojekte der öffentlichen Hand Wegweiser für eine nachhaltige Bauzukunft sein können.
Durch die konsequente Begleitung mit EcoTool wird Nachhaltigkeit von einer vagen Absicht zu einer messbaren und steuerbaren Realität – für den Kanton, die Universität und die Gesellschaft.
Weitere Informationen zum Projekt direkt bei Graber Pulver
Messbare Nachhaltigkeit
EcoTool wird in realen Projekten eingesetzt – von der frühen Planung bis zur Entscheidungsfindung.
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Bauherrschaften: EcoTool als Entscheidungsgrundlage nutzen


