Case Study: Wie weberbrunner den ökologischen Fussabdruck im Griff hat

Für weberbrunner architekten ist Nachhaltigkeit die Basis jeder gestalterischen Entscheidung. Das Büro nutzt EcoTool, um seinen hohen internen Anspruch an klimagerechte Lebensorte und kreislauffähige Konzepte bereits in der frühen Wettbewerbsphase messbar zu machen und kontinuierlich zu optimieren.

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Nachhaltigkeit als Kern der Büro-DNA

«Nachhaltige Lebensorte gestalten» – was bei anderen wie ein Slogan klingt, ist bei weberbrunner gelebte Praxis. Das Büro hat sich zum Ziel gesetzt, den ökologischen Fussabdruck seiner Projekte durch planungsbegleitende Ökobilanzierung (LCA) bereits im Entwurf sichtbar zu machen und aktiv zu verringern. Um diesen Prozess effizient in den Arbeitsalltag zu integrieren, setzt das Team auf Werkzeuge, die technisches Know-how mit intuitiver Bedienung vereinen.

 

Für das Wohnhaus H in Weiningen wurden verschiedene Konstruktionsweisen im Hinblick auf ihren ökologischen Fussabdruck untersucht, um das 1,5-°C-Budget einzuhalten.
 

Der Wettbewerb als Weichensteller

Besonders in der sensiblen Phase des Wettbewerbs entscheidet sich, ob ein Entwurf die strengen Nachhaltigkeitsziele von weberbrunner erfüllen kann. Hier wird EcoTool zum zentralen Instrument für das «Hin- und Her-Überlegen»: Bauteile werden verglichen, Materialien gegeneinander abgewogen und Konstruktionen optimiert, noch bevor der erste Grundriss finalisiert ist.

«Wir versuchen, mit maximalem Fokus auf die frühe Phase zu agieren. EcoTool erlaubt es uns, sehr benutzerfreundlich und schnell verschiedene Entwürfe zu vergleichen und so die Weichen für ein klimagerechtes Konzept zu stellen.»
Pablo De Sola Montiel, Projektleiter u. Wettbewerbsteamleiter bei weberbrunner

Fundiertes Wissen in der digitalen Praxis

Dass sich das Büro intensiv mit der Thematik auseinandersetzt, zeigt auch die 2022 veröffentlichte büroeigene Publikation zum Thema Nachhaltigkeit. EcoTool hilft dabei, dieses tiefe Verständnis für Materialien und CO2-Reduktion in die tägliche Praxis zu übersetzen. Es ermöglicht dem Wettbewerbsteam, komplexe ökologische Zusammenhänge speditiv zu beleuchten, ohne den kreativen Fluss zu unterbrechen.

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Optimierung durch Variantenvergleich

Der Einsatz von EcoTool bei weberbrunner ist geprägt von einer hohen Detailtiefe im Bauteilvergleich. Es geht nicht nur um eine grobe Schätzung, sondern um das gezielte Ausreizen von Optimierungspotenzialen. Durch das schnelle Feedback der Software wird die Ökobilanzierung zu einem integralen Teil des Entwurfsprozesses, statt zu einer nachgelagerten Kontrolle.

«Unser Ziel ist es, eine kreislauffähige Architektur zu erreichen. Mit EcoTool haben wir eine Lösung gefunden, die es uns ermöglicht, unsere hohen Ansprüche an die Ökobilanzierung effizient und präzise direkt im Wettbewerbsprozess umzusetzen.»
Boris Brunner, Partner bei weberbrunner

Fazit: Sichtbarkeit schafft Verantwortung

Indem weberbrunner den ökologischen Fussabdruck ihrer Projekte von Beginn an sichtbar macht, schaffen sie eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für Bauherrschaften und Wettbewerbsjuries. EcoTool ist dabei der digitale Partner, der beweist, dass sich nachhaltige Architektur und effiziente Planungsprozesse ideal ergänzen.

→ Zur Website von weberbrunner
→ Download Publikation Strategien zum klimagerechten Bauen


Messbare Nachhaltigkeit

EcoTool wird in realen Projekten eingesetzt – von der frühen Planung bis zur Entscheidungsfindung.

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Bauherrschaften: EcoTool als Entscheidungsgrundlage nutzen

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