Case Study Tagesbetreuung Halden:
Wie die Stadt St.Gallen Nachhaltigkeit im offenen Wettbewerb einfach steuert

Hohe Teilnehmerzahlen und ambitionierte Klimaziele: Beim Wettbewerb für die Tagesbetreuung Halden der Stadt St.Gallen wurde die ökologische Qualität zum Differenzierungsmerkmal. Mit EcoTool gelang es, über 50 Einreichungen effizient und präzise auf ihre Nachhaltigkeit hin zu prüfen.

Ein starkes Signal im offenen Verfahren

Die Stadt St.Gallen setzte für den Neubau der Tagesbetreuung Halden auf einen offenen, anonymen Wettbewerb. Das Interesse war gross: Über 50 Teams reichten ihre Entwürfe ein. Um bei dieser Menge an Projekten die strengen Nachhaltigkeitsziele der Stadt konsequent einzufordern, kam EcoTool als Analyseinstrument zum Einsatz. So wurde sichergestellt, dass die ökologische Performance nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern als messbares Kriterium direkt in die Bewertung der Jury einfliesst.

Das Siegerprojekt: Ökologische Vorbildfunktion

Der Entwurf «ZVIERI» von Richter Tobler Architekt*innen überzeugte die Jury nicht nur durch seine städtebauliche Integration, sondern auch durch eine konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsvorgaben. Das Projekt beweist, dass sich architektonische Qualität und ökologische Zielwerte ideal ergänzen können. Durch eine kompakte Bauweise und die Wahl ressourcenschonender Materialien erzielt das Gebäude eine hervorragende Ökobilanz.
Der Einsatz von EcoTool ermöglichte es dem Team, den Entwurf während der Überarbeitung transparent zu überprüfen und gezielt auf die energetischen sowie ökologischen Vorgaben der Bauherrschaft auszurichten.

Das Projekt Neubau Tagesbetreuung und Kindergarten Halden
Die Stadt St.Gallen ergänzt das bestehende Schulareal Halden durch den Neubau einer Tagesbetreuung mit Kindergarten. Das Projekt ist Teil der Strategie, die familienergänzenden Betreuungsangebote flächendeckend und ökologisch vorbildhaft auszubauen.

Mit der Erweiterung gewinnt das Areal rund 1'200 m² zusätzliche Geschossfläche, wodurch wertvolle neue Kapazitäten für die Kinderbetreuung im Quartier geschaffen werden. Die Umsetzung erfolgt unter Einhaltung strenger energetischer und ökologischer Standards, um eine hohe betriebliche Funktionalität mit einer vorbildlichen Klimabilanz zu vereinen.

Präzise Schlüsse im Entwurfsprozess

Für Richter Tobler Architekt*innen war die Arbeit mit EcoTool ein wesentlicher Teil der Konzeptentwicklung. Da die Stadt St.Gallen klare Zielwerte vorgab, konnte das Architekturbüro seine Entwürfe bereits in der frühen Phase auf die Übereinstimmung mit den Klimavorgaben prüfen.

«Wir arbeiten regelmässig mit EcoTool und schätzen die sehr einfache und klare Anwendung. Das Tool hilft uns dabei, bereits während der Bearbeitung im Wettbewerb die richtigen Schlüsse zu ziehen und die ökologischen Auswirkungen unserer Entwurfsentscheidungen sofort zu verstehen.»
Julia Tobler, Partnerin Richter Tobler Architekt*innen

Verbindlichkeit für die Bauherrschaft

Die Stadt St.Gallen nutzt EcoTool, um Nachhaltigkeit von Beginn an als integralen Bestandteil der Baukultur zu verankern. Auch bei einer grossen Anzahl an Teilnehmenden bietet das Tool die notwendige Struktur, um die ökologische Qualität objektiv vergleichbar zu machen.

«EcoTool hat uns entscheidend dabei unterstützt, unsere hohen Nachhaltigkeitsziele im Wettbewerb einzufordern. Es ist ein hervorragendes Instrument, um die ökologische Qualität als wichtiges und vor allem vergleichbares Kriterium fundiert zu bewerten – was gerade bei einem grossen Teilnehmerfeld essenziell ist.» 
Stefan Züst, Projektleiter Projektentwicklung, Stadt St.Gallen

Fazit: Messbarkeit schafft Qualität

Der Wettbewerb Tagesbetreuung Halden zeigt eindrücklich: Auch bei über 50 Teilnehmenden muss die ökologische Prüfung keinen administrativen Engpass bedeuten. Durch die intuitive Handhabung für die Architektenteams und die klare Vergleichbarkeit für die Bauherrschaft wird Nachhaltigkeit zum Standard – auch im Kontext von offenen Verfahren.


Messbare Nachhaltigkeit

EcoTool wird in realen Projekten eingesetzt – von der frühen Planung bis zur Entscheidungsfindung.

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Bauherrschaften: EcoTool als Entscheidungsgrundlage nutzen

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