Case Study: Wie EM2N die ökologische Qualität ab der ersten Phase sichert

Fundierte ökologische Entscheide ab Tag eins: EM2N nutzt EcoTool gezielt in der Wettbewerbsphase. Wir werfen einen Blick in das «Klimalab» des renommierten Büros, das erst kürzlich für den nachhaltigen Neubau an der Binzstrasse ausgezeichnet wurde.

© Kuster Frey

Nachhaltigkeit als Entwurfsparameter

Für das Team von EM2N ist Klimabewusstsein kein Modewort, sondern eine handfeste Planungsgrösse. Dass dieser Ansatz Früchte trägt, zeigen aktuelle Erfolge wie der Award für das Projekt an der Binzstrasse, das für seinen vorbildlichen Umgang mit Bestand und Ressourcen gewürdigt wurde.

Um diesen hohen Standard in jedem Projekt zu halten, hat das Büro das «Klimalab» ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Emmanuel Laux und Jochen Kremer werden hier Strategien entwickelt, um ökologische Themen tief in den Entwurf und die Ausführung einzubinden. EcoTool spielt dabei eine Schlüsselrolle: Es dient als Brücke zwischen der kreativen Vision und der ökologischen Machbarkeit. 

 

Auch für das Projekt «Portal UZH» auf dem Irchel Campus wurde EcoTool von EM2N sowohl im Wettbewerb als auch in der aktuellen Projektierung für die Bauteilevaluation eingesetzt.

 

Fokus Wettbewerb: Systemvergleiche in Rekordzeit

Der grösste Hebel für nachhaltiges Bauen liegt in der frühen Phase. Doch gerade im Wettbewerb ist Zeit das knappste Gut. Hier spielt EcoTool seine grösste Stärke aus: die Geschwindigkeit. Das Wettbewerbsteam nutzt die Software gezielt für Systemvergleiche. Ob Holzbau, Hybridlösung oder Massivbau – innerhalb kürzester Zeit lassen sich Varianten gegenüberstellen und hinsichtlich ihrer CO2-Bilanz bewerten.

«EcoTool ist für uns ein extrem schnelles und intuitives Werkzeug. Wir können damit sehr speditiv einzelne Fragestellungen beleuchten, was gerade in der Dynamik eines Wettbewerbs entscheidend ist.»
Emmanuel Laux, Klimalab & Teamleiter Wettbewerb bei EM2N

Ein Tool für alle

Statt das Wissen bei einigen wenigen Experten zu isolieren, setzt EM2N auf Breite. Das Ziel: Jedes Mitglied im Wettbewerbsteam soll über ein solides Grund-Know-how in der Software verfügen.

Diese Demokratisierung der Daten führt dazu, dass ökologische Optimierungen nicht erst nachträglich «aufgepfropft» werden, sondern den Entwurf von innen heraus formen. Was im Wettbewerb beginnt, wird in den späteren Leistungsphasen konsequent weitergeführt.

© Kuster Frey

Die richtige Tiefe zur richtigen Zeit

Viele Analyse-Tools scheitern in der frühen Phase an einer zu hohen Komplexität oder benötigen Daten, die noch gar nicht vorliegen. EcoTool hingegen trifft genau den «Sweet Spot». Es bietet die nötige Tiefe, um belastbare Aussagen zu treffen, ohne den Workflow durch unnötige Komplexität zu bremsen.

«Im Vergleich zu anderen Lösungen haben wir mit EcoTool eine sehr schnelle Antwort auf komplexe Fragen. Es entspricht exakt der Tiefe, die wir in den frühen Phasen benötigen, um die richtigen Weichen für das Projekt zu stellen.»
Jochen Kremer, Klimalab & Teamleiter Ausführung bei EM2N

Fazit: Effizienz trifft Ökologie

Für EM2N ist EcoTool mehr als nur ein Rechenschieber für CO2-Werte. Es ist ein Ermöglicher für bessere Architektur. Durch die intuitive Bedienung und die schnellen Ergebnisse wird Nachhaltigkeit zu einem Faktor, der den Entwurfsprozess bereichert, statt ihn zu verlangsamen.

→ Zur Website von EM2N


Messbare Nachhaltigkeit

EcoTool wird in realen Projekten eingesetzt – von der frühen Planung bis zur Entscheidungsfindung.

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Bauherrschaften: EcoTool als Entscheidungsgrundlage nutzen

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