Fit für das neue GmodG: EcoTool jetzt mit deutschen Standards verfügbar
Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wird die Ökobilanzierung in Deutschland ab 2028 für grosse und ab 2030 für alle Neubauten verbindlich. EcoTool integriert ab sofort alle relevanten deutschen Normen sowie QNG-Benchmarks. Damit ermöglicht die Software Planungsbüros und Bauherrschaften in Deutschland eine verlässliche, praxistaugliche Ökobilanzierung direkt im Browser.
Gesetzliche Vorgaben frühzeitig im Griff
Die regulatorischen Anforderungen an zukunftsfähige Gebäude verschieben sich grundlegend. Nicht mehr nur die Energieeffizienz im Betrieb zählt, sondern der gesamte Lebenszyklus inklusive der grauen Emissionen aus Herstellung, Transport und Rückbau von Baustoffen.
Für Architekturbüros und Planende bedeutet das zusätzliche Prüfpflichten bei gleichzeitig knappen Projektfristen. Werden Ökobilanzen jedoch erst am Ende der Leistungsphasen als reiner Nachweis erstellt, sind die wesentlichen Weichen längst gestellt. Tragwerk, Kubatur und Materialisierung lassen sich dann kaum noch wirtschaftlich nachjustieren. Mit EcoTool können Planende ihre Entwürfe bereits in der frühen Phase mit konkreten deutschen Zielwerten abgleichen und sehen sofort, wie ihr Projekt abschneidet. Vertiefte Kenntnisse der gesetzlichen Anforderungen sind dafür nicht nötig.
„Das GModG fordert die Baubranche zum Handeln auf. Entscheidend ist, dass die Ökobilanzierung nicht erst zum Abschluss der Planung erfolgt, sondern von Anfang an in die Entscheidungen einfließt. Unsere Tests zeigen: EcoTool bietet dafür eine praxistaugliche Grundlage.“
In weniger als einer Stunde zur belastbaren Bilanz
Was in der Schweiz bereits bei verschiedenen Architektur- und Planungsbüros sowie Bauherrschaften zum festen Standard gehört, steht nun auch in Deutschland bereit. EcoTool wurde gezielt dafür entwickelt, Planende ohne zeitraubende Einarbeitung oder vertiefte Normenkenntnisse handlungsfähig zu machen. Vollständige Gebäude lassen sich in weniger als einer Stunde erfassen und fundiert bilanzieren.
Dank integrierter QNG-Materialwerte (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) sowie automatischer Benchmarks für Erstellung und Betrieb sehen Entwurfsteams unmittelbar, wie ihr Projekt im Vergleich zu den gesetzlichen Schwellenwerten abschneidet. Zudem lassen sich unterschiedliche Konstruktionsvarianten, ReUse-Materialien und der gezielte Erhalt von Bausubstanz speditiv gegeneinander abwägen.
„Im Planungsalltag arbeiten wir häufig mit Variantenstudien. Mit EcoTool können wir bereits in frühen Planungsphasen unterschiedliche Konstruktionsansätze hinsichtlich Nachhaltigkeit und Energiebedarf überschlägig vergleichen. So treffen wir fundierte Entscheidungen auf einer breiteren Informationsbasis.“
Vergleichbar in Wettbewerben
Für Bauherrschaften bietet EcoTool eine digitale Plattform zur ökologischen Bewertung von Architekturwettbewerben. Sie können CO₂-Zielwerte vorgeben und die anonym eingereichten Wettbewerbsbeiträge über ein eigenes Cockpit vergleichen. Die Ergebnisse werden anhand der relevanten regulatorischen Vorgaben und QNG-Benchmarks eingeordnet. So wird bereits im Wettbewerb sichtbar, welche Entwürfe die angestrebten Nachhaltigkeitsziele erreichen.
Das Konzept wird in der Schweiz bereits von zahlreichen Planungsbüros sowie öffentlichen und institutionellen Bauherrschaften eingesetzt. Mit dem Deutschland-Launch will EcoTool diese Erfahrungen auf den deutschen Markt übertragen und die Ökobilanzierung als Werkzeug zur frühzeitigen CO₂-Reduktion etablieren.
„Frühe Analysen zahlen sich aus – bei der Nachhaltigkeit und den Kosten. Unser Ziel ist es, die Ökobilanzierung aus der reinen Nachweispflicht herauszuholen und zu einem selbstverständlichen Werkzeug im Planungsprozess zu machen.“
Direkt im Browser starten
EcoTool steht Planungsbüros in flexiblen Abo-Modellen zur Verfügung. Mit dem kostenlosen Free-Plan können erste Projekte direkt im Browser erfasst und getestet werden, während erweiterte Pläne tiefere Variantenvergleiche ermöglichen. Im ersten Halbjahr 2027 folgt zudem die Integration der Baukostenplanung, um Ökologie und Wirtschaftlichkeit in einem einzigen Arbeitsschritt abzubilden.
Public Launch-Webinar in Kooperation mit Intep und Werner Sobek
Mittwoch, 4. November 2026, 11.00–12.00 Uhr
Zielgruppe: Architekt/innen, Ingenieur/innen und Fachpersonen Nachhaltigkeit aus Deutschland







