Branchen-Dialog zeigt: Digitalisierung treibt nachhaltiges Bauen entscheidend voran
Im Fokusgespräch «Mit digitalen Tools zu einer nachhaltigeren Baukultur» auf bauenschweiz.ch diskutierten Vertreter von Betonsuisse, dem Stahlbau Zentrum Schweiz und Lignum, wie digitale Werkzeuge wie EcoTool die Transformation der Baubranche unterstützen können. Sie betonen, dass die ökologische Qualität eines Projekts schon im Entwurf sichtbar werden muss, um die Netto-Null-Ziele bis 2050 realistisch zu erreichen.
Im Gespräch zeigen Sandra Burlet (Lignum), Patrick Suppiger (Betonsuisse) und Laurent Audergon (SZS), wie wichtig eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Ökobilanz ist – insbesondere, weil die grossen Hebel wie Konstruktion und Materialwahl im Entwurf festgelegt werden.
Digitale Tools ermöglichen es, Varianten hinsichtlich Ressourcenverbrauch, Emissionen und Lebenszykluskosten vergleichbar zu machen, wobei alle drei Organisationen auf Qualität, Verlässlichkeit und transparente Datenbasis pochen.
Sie fördern aktiv den Wissenstransfer zwischen Planung, Forschung und Verbänden und setzen sich politisch für klare Kriterien und einheitliche Standards ein.
Entscheidend sei, so die Gesprächspartner, dass Lebenszyklusanalyse und Lebenszykluskosten integraler Bestandteil des Planungsprozesses werden, um ökologische und ökonomische Faktoren konsistent abzubilden.
Digitale Werkzeuge wie EcoTool unterstützen diese Entwicklung, indem sie die Ökobilanz von Bauprojekten bereits in frühen Phasen verständlich, vergleichbar und zugänglich machen.













