HORTUS als Beispiel: Architektur zwischen Tradition, Innovation und Klimaschutz
Wie können konstruktive Experimente in der Architektur als innovativer Lösungsansatz für die Bewältigung der Klimakrise etabliert werden? Dieser Frage war die Konferenz «Constructive Disobedience» gewidmet. Die dazugehörige Buchveröffentlichung sammelt Projekte und Positionen aus Lehre, Forschung und Baupraxis, wie unter anderem das HORTUS Bürogebäude in Allschwil, bei dem EcoTool für Ökobilanzierung zum Einsatz kam.
In «Constructive Disobedience», erschienen 2024 im Birkhäuser Verlag, wird anhand des Bürogebäudes HORTUS in Allschwil exemplarisch gezeigt, wie zukunftsweisende Architektur mit traditionellen Materialien neue Wege eröffnen kann.
Der rund 10'000 m² grosse Bau reduziert seine graue Energie durch den Einsatz von Holz, Lehm und Altpapier auf ein Minimum und wird dank grossflächiger Photovoltaik innerhalb von 30 Jahren energiepositiv.
Gleichzeitig folgt das Projekt konsequent den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft: Jedes Bauteil erhält bereits vor dem Einbau eine dokumentierte Zukunft und Anleitung zur Weiterverwendung.
Für die präzise Ökobilanzierung nutzte das Planungsteam den Bauteilgenerator von EcoTool, der die innovativen konstruktiven Ansätze optimal abbilden konnte.
So wird HORTUS zu einem Modell dafür, wie experimentelle Bauweisen einen konkreten Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise leisten können.













