«Für ein Nachhaltigkeitskonzept ist es zwingend, dass der grobe Entwurf die beiden Grundprinzipien der ressourcenschonenden Materialherstellung und des sparsamen Materialeinsatzes einhält»
Im Architekturmagazin werk, von bauen + wohnen beschreibt Nico Ros von ZPF-Ingenieure, warum viele Planende angesichts wachsender Nachhaltigkeitsziele Verunsicherung verspüren – und weshalb es dafür eine neue Planungskultur braucht. Sein Beitrag zeigt, dass ökologische Wirkung vor allem dort entsteht, wo die grossen Hebel liegen: bei Konstruktion und Materialwahl. Gleichzeitig plädiert er für eine Rückbesinnung auf grundlegende Prinzipien des sparsamen und klugen Bauens.
Der in der werk,-Ausgabe 01/24 veröffentlichte Artikel von Nico Ros macht deutlich, dass messbare Nachhaltigkeit auf nachvollziehbaren Standards basiert und bei den Bauteilen mit der grössten Wirkung ansetzt.
Untersuchungen von EPFL, ZPF und weiteren Partnern zeigen, wie stark Decken und Fassaden sowohl die Erstellungsemissionen als auch den späteren Betrieb prägen.
Damit wird klar, dass bereits der frühe Entwurf entscheiden muss, wie Materialien eingesetzt und konstruktive Abhängigkeiten berücksichtigt werden.
Nico Ros verweist deshalb auf traditionelle Bauweisen, deren physikalische Logik bis heute gültig ist und wertvolle Hinweise für ressourcenschonende Konstruktionen gibt.
Gleichzeitig betont er, dass moderne Anforderungen wie Brand- und Schallschutz früh integriert werden müssen, um Materialeinsatz und Klimawirkung effizient zu steuern.
Einen praktischen Schritt in diese Richtung ermöglicht EcoTool, mit der sich CO₂-Werte von selbst entwickelten Fassaden-, Wand- und Deckenaufbauten gezielt optimieren lassen. EcoTool wurde von Nico Ros mitentwickelt.













